Klein, aber hoch effizient der RFID-Tag für Großwäschereien
Seit mehr als einem Jahrzehnt sind Großwäschereien damit beschäftigt, Tracking-und Logistik-Systeme zu erproben. Zur Rückverfolgung der Wäsche und Uniformen werden entweder Barcodes oder Radio Frequency Identification (RFID)-Technologien eingesetzt. Mit Dutzenden von Prozess-Implementierungen und Zehntausenden von RFID-Tags, die an Kleidung und Bettwäsche angebracht werden, stellt man sich die Frage, welchen Nutzen die Industriewäschereien aus der Funk-Frequenz-Identifizierung ziehen und wie sich die RFID-Identifikation in den Großwäschereien in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.
Die Logistik-ID-Technologien, insbesondere RFID für Großwäschereien, sind in den letzten Jahren wesentlich vorangekommen. Die RFID-Tags speichern nun mehr Informationen, lesen Daten schneller und sind speziell entwickelt worden, um den harten Bedingungen in den Großwäschereien, wie Hitze und Druck standhalten zu können. Dennoch wurde für diese besonderen Herausforderungen das Potenzial von RFID in der Wäschereiindustrie bis heute noch nicht vollständig ausgeschöpft.
RFID wird häufig in der Logistik, sowie Fertigungs-und Prozessindustrie zur Rückvervolgung von Teilen, sowie zur Logistik und Lagerverwaltung eingesetzt. In der Bekleidungs- und Mietwäscheindustrie muss die Kleidung und die Wäsche über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verfolgt werden. Mietkleidung und Bettwäsche gehen durch dutzende, wenn nicht hunderten von Prozessen der Reinigung, Sortierung und Zustellung. Dies alles sind typischerweise sehr arbeitsintensive und zeitaufwendige Vorgänge.
Das Herzstück der RFID-Technologie für Industriewäschereien ist eine verbesserte Verwaltung und Logistig, sowie die Steigerung der Produktivität.
mit Hilfe des RFID-Tags kann jedes einzelne Wäschestück bereits in den Wäschesäcken ohne manuelles Scannen identifiziert werden
Es begann alles mit einem RFID-Tag, der an Kleidungsstücken, Uniformen und Bettwäsche angebracht wird. Die Zulieferer der Großwäschereiindustrie haben eine Reihe von auf ISO-Standards basierende, hochfrequente 13,56 MHz-Tags entwickelt, die mit Kunststoff umspritzt werden, um den hohen Temperaturen und Reinigungsmitteln in den gewerblichen Wäschereien standhalten zu können. Jeder RFID-Tag wird mit einer Identifikationsnummer programmiert, die während des gesamten Reinigungsprozesses rückverfolgt werden kann. Im Gegensatz zu den Barcodes, die zum Lesen der Information ein manuelles Scannen benötigen, können die RFID-Tags auch gelesen werden, selbst wenn sich die Kleidungsstücke noch in Wäschesäcken befinden. RFID hat zudem den großen Vorteil, dass jedes Kleidungsstück und Wäscheteil von der Anlieferung bishin zur Auslieferung ohne manuelles Scannen genauestens rückverfolgt werden kann. Ein Wäscheverlust ist daher auszuschließen, was bei der großen Menge an Wäsche, die in Großwäschereien bis zu mehreren Tonnen täglich reichen kann, ein unverzichtbarer Vorteil ist. Des Weiteren enthält der RFID-Tag viele Informationen, die den Industriewäschereien Fehler während des gesamten Reinigungsprozesses vermeiden lassen. Im RFID-Tag sind zum Beispiel Informationen, wie die Lieferadresse des Kunden, Zahlungsvereinbarungen, Daten zur Behandlung des Wäscheststücks, sowie das An- und Auslieferdatum gespeichert.